Hautarzt Dr. Kirschner Mainz

Sonnenschutz: UV-Index nutzen

 

Der erste Sonnenbrand – typischerweise in den Osterferien

Die Osterzeit naht, das heißt viele Menschen haben ein paar Tage Urlaub und werden die freie Zeit draußen genießen: im Garten oder auf dem Balkon, im Straßencafé oder beim Bummeln, am Rheinufer auf dem „Mainzer Rhein-Frühling“ oder beim Spaziergang, mit der Familie beim Eiersuchen oder beim Ausflug in den Zoo… Schnell hat man sich einen Sonnenbrand geholt, Kinder sind besonders gefährdet.

 

Sonnenschutz – So beugen Sie Sonnenbrand vor

2015 fast die Hälfte der Deutschen einen Sonnenbrand. Jetzt geht es los mit der starken Sonnenbrand-Gefährung, für die nächsten Monate sollte man das Thema Sonnenschutz immer im Hinterkopf behalten. Gerade auch die Urlaubszeit, sei es im Schwimmbad, am Strand oder in den Bergen ist typische Sonnenbrand-Zeit.

Besonders auch für Kinder ist ein entsprechender Sonnenschutz enorm wichtig, da gerade Sonnenbrände in der Kindheit das Hautkrebsrisiko erheblich erhöhen. Inzwischen gibt es UV-Schutzanzüge, die in etwas so aussehen wie Surfer-Bekleidung und Kinder gezielt vor UV-Strahlung schützen.

Aber auch Erwachsene müssen sich vor zu viel Sonne in Acht nehmen, gerade wenn sie einen hellen und empfindlichen Hauttyp haben, kommt es schnell zu Sonnenbränden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass wir dazu neigen, unseren Hauttyp falsch einzuschätzen, deshalb rate ich generell zu einem sehr hohen Lichtschutzfaktor und zusätzlichem Schutz durch Mütze, Sonnebrille und Kleidung sowie zu einer Beratung zum Thema Sonnenschutz im Rahmen der regelmäßigen Hautkrebsvorsorge.

 

Der UV-Index – ein objektiver Messwert hilft dabei sich richtig vor der gefährlichen UV-Strahlung zu schützen

Wir neigen generell dazu, die Intensität der Sonnenstrahlung zu unterschätzen. Entsprechend tragen viele Menschen zu wenig Sonnenschutz zu spät auf und benutzen außerdem einen zu niedrigen Sonnenschutzfaktor. Das Bundesamt für Strahlenschutz bietet mit dem sogenannten UV-Index einen Service, der dabei hilft die Sonnenbrandgefahr besser einzuschätzen.

Je höher der UV-Index-Wert, desto intensiver ist die UV-Strahlung und desto eher bekommt  man einen Sonnenbrand. Ab einem UV-Index 3 sollte man in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr den Aufenthalt in der Sonne aktiv vermeiden und gezielt den Schatten aufsuchen.

 

Den UV-Index kann man sich online hier anschauen. Außerdem gibt es eine UV-Prognose, die man sich auf seine E-Mail bestellen kann (prognose-subscribe@mailman.bfs.de). Die Prognose für das Wochenende kommt dann beispielsweise freitags per Mail, so dass man das Wochenende gut planen und ggf. noch den notwendigen Sonnenschutz besorgen kann.

Zum UV-Index geht es hier.

Den Newsletter mit dem UV-Index kann man hier bestellen.

Mehr zum Thema Hautkrebsvorsorge finden Sie hier.