Ärztlicher Partner des Mainzer Wundzentrums

Dr. Kirschner kooperiert als ärztlicher Partner mit dem WZ-Wund­Zentrum Mainz, das am 03. August 2020 in Mainz in der Emmeransstraße 9 eröffnet. Hier haben Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden in Mainz eine neue Anlaufstelle

Die spezialisierten Pflegefachkräfte des Teams im neuen WZ-WundZentrum nehmen sich viel Zeit für die umfangreiche Pflegeanamnese, Beratung, Behandlung und Koordination im Netzwerk der Gesundheitsdienstleister. Die ärztliche Betreuung der Patienten erfolgt durch die Haut- und Venenpraxis von Dr. Uwe Kirschner als ärztlichem Partner. Entsprechend betreibt Dr. Kirschner ausgelagerte Praxisräume im Wundzentrum in der Emmeranstraße 9 (1. OG).
Im stationären Bereich wurde die Zusammenarbeit mit der Klinik von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Grabbe geschlossen, der Direktor der Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist.
Oberstes Ziel dabei ist es, ein schnelles Abheilen der Wunden und dadurch ein beschwerdefreies Leben der Patienten zu ermöglichen. Dabei hat jeder, auch gesetzliche Versicherte, einen Versorgungsanspruch, wodurch die Krankenkassen die Leistungen erstattet.

Weitere Informationen zu Leistungen und Kontaktmöglichkeiten für die Terminvereinbarung finden Sie unter http://www.wundzentren.de/mainz

 

Mehr als zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an Wundheilstörungen 

Derzeit leben in Deutschland mehr als zwei Millionen Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden. Am häufigsten treten das „offene Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüre (Dekubitus) und der diabetische Fuß auf. Darüber hinaus gibt es mehr als 150 verschiedene Wundarten als Symptom oder Komplikation verschiedenster Grunderkrankungen. Die Behandlung offener, komplizierter Wunden kann mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. Sie erfordert regelmäßige Arzt- und Pflegetherapie. Die Betroffenen sind durch starke Schmerzen, Geruch und Wundsekret meist massiv in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Häufig führt die schwer heilende Wunde auch zu einer sozialen Isolation und Arbeitsunfähigkeit.

Die Behandlung dieser chronischen und schwer heilenden Wunden ist sehr komplex und stellt eine große medizinische und pflegerische Herausforderung dar. Die Probleme der ambulanten Wundversorgung in Deutschland sind insbesondere gekennzeichnet durch sehr geringe fach- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit. Derartig hohe Koordinations- und Versorgungsleistungen können in den spezialisierten Versorgungseinrichtungen der WZ-WundZentren GmbH von Pflegefachkräften in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten sichergestellt werden.


Häusliche Krankenpflege-Richtlinie: Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden

Durch das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) hat der Gesetzgeber zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden eine entsprechende Regelung in § 37 Absatz 7 SGB V in der HKP-Richtlinie verabschiedet. Dadurch kann die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden auch in spezialisierten Einrichtungen wie WundZentren außerhalb der Häuslichkeit als HKP-Leistung erfolgen. Der G-BA hat in der HKP-Richtlinie, welche am 06.12.2019 in Kraft getreten ist, in das Verzeichnis verordnungsfähiger Maßnahmen um die Nr.31a und Nr.31b ergänzt. Die Wundversorgung einer chronischen und schwer heilende Wunde (Nr.31a) soll ausdrücklich von einem Leistungserbringer, der sich auf die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden spezialisiert hat, erfolgen.