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Akne – Vorurteile halten sich

 

Akne-Patienten leiden nicht nur unter der Erkrankung selbst sondern auch unter den Vorurteilen gegenüber der Akne-Erkrankung

Pickel und Mitesser im Gesicht oder auch an anderen Körperstellen – vor allen aber nicht nur Jugendliche kennen das Problem. Akne gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen: Ca. 85 Prozent der Bevölkerung waren schon einmal von der Erkrankung betroffen. Die hormonellen Veränderungen während der Pubertät können in der Regel etwa ab dem 11.Lebensjahr zu Krankheitsschüben führen. Bis zum dritten Lebensjahrzehnt klingt die Krankheit in der Regel wieder ab.

Die meisten Jugendlichen (ca. 60 %) leiden unter einer harmlosen Akne (Acne comedoinca). Die Patienten haben vor allem mit unreiner Haut und Mitessern sowie ab und zu eine entzündete Pustel zu kämpfen. Diese harmlose Form tritt meist nur kurz über ein bis zwei Jahre auf und kann gut mit lokal pflegenden und freiverkäuflichen Mitteln aus der Drogerie bzw. Apotheke behandelt werden.

Bei der stärker entzündliche Form der Erkrankung kommen die von vielen als sehr störende empfundenen Eiterpusteln hinzu. Diese Art der Erkrankung kann über mehrere Jahre anhalten kann, bedarf einer fachärztlichen Behandlung. Ca. 40 % der Betroffenen leiden unter dieser Form der Akne. Hier ist es wichtig, die verschreibungspflichtigen Medikamente nicht zu früh abzusetzen, da es sonst zu Rückfällen kommen kann.

Je nach Schweregrad leiden die Betroffenen sehr unter ihrer Erkrankung, die das Wohlbefinden stark einschränken kann.

Gerade auch die Vorurteile, die es zum Teil noch gegenüber Patienten mit einer Akneerkrankung gibt, erhöhen den Leidensdruck. Die American Academy of Dermatology hat zu diesen Vorurteilen eine Befragung durchgeführt.

 

Hartnäckige Vorurteile gegenüber Akne bzw. Akne-Patienten

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass sich Vorurteile leider hartnäckig halten:

  • Die Mehrheit der Befragten verbinden die Erkrankung mit Unattraktivität und Ungepflegtheit (62,5 %).
  • Über 80 % der Befragten gaben an, dass sie Mitleid mit Erkrankten empfinden.
  • Die Hälfte glaubte, dass die Erkrankung ansteckend sei.
  • Über die Hälfte der Befragten (54,4 %) der Befragten sieht die Ursache von Akne in mangelnder Hygiene.

Natürlich ist nicht klar, ob man diese Ergebnisse 1 zu 1 auf Deutschland übertragen kann. Dennoch erschreckt das Ausmaß an Fehleinschätzungen und Vorurteilen gegenüber von Akne betroffenen Menschen.

 

Akne-Therapie in Mainz – Medizinische Kosmetik unterstützt Heilungsprozess

In meiner dermatologischen Praxis in Mainz behandele ich Akne in all ihren Formen beispielsweise durch die Verordnung adäquater Medikamente.

Die Behandlungserfolge werden dabei durch unsere medizinische Kosmetik unterstützt. Zu den Massnahmen der medizinischen Kosmetik gehören fachgerechte Tiefenreinigung, Diamant- und Mikrodermabrasion und Fruchtsäurepeelings.

Alternativ zur Fruchtsäurebehandlung kann – gerade auch im Sommer – die lAight-Therapie, die bspw. auch zur Behandlung der Acne conglobata zugelassen ist, zum Einsatz kommen.

Ggf. empfehlen unsere Medizinischen Kosmetikerinnen auch eine Pflegeumstellung auf Basis einer computergestützten Hautanalyse. Die richtige Pflege der Haut ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen dermatologischen Behandlung.

Im Rahmen meiner Leistungen im Bereich ästhetischen Dermatologie entferne ich auch unschöne Aknenarben, die bei vielen Patienten einen hohen Leidensdruck auslösen.